Die Walcker-Orgel in Hoffenheim
Seit der allerersten Prüfung loben Orgelexperten die besondere Qualität dieses Instruments. 1971 schrieb Bernd Sulzmann, Orgelsachverständiger der Staatlichen Ämter für Denkmalpflege in Freiburg und Karlsruhe:
„Die kunsthandwerkliche Meisterleistung sieht und hört man heute noch. Hoffenheim darf stolz auf seine Meisterorgel sein.“
Sie blieb nahezu unverändert und so „vermittelt diese Orgel eine Vorstellung von der revolutionären Aussagekraft der Instrumente Eberhard Friedrich Walckers“, sagt Prof. Christoph Bossert, Hochschule für Musik Würzburg.
Doch der Zahn der Zeit nagte mit den Jahren immer mehr an verschiedenen Teilen der Orgel. 2009 informierte Pfarrer Werner Bär die Gemeinde über den Zustand der Orgel und es zeigte sich eine große Einsatz- und Spendenbereitschaft. Konzerte und andere Benefizveranstaltungen wurden organisiert. 2011 war es dann soweit: die Orgelbaufirma Lenter aus Sachsenheim konnte ihre Arbeit aufnehmen. Die Orgel wurde zerlegt, gereinigt und originalgetreu technisch restauriert. Auch die Tretanlage für die Blasebälge wurde wieder eingerichtet.
Am 24. Juni 2012 konnte die Einweihung der restaurierten Orgel gefeiert werden.
